Setzen Sie bei Übergewicht auf weizenfreie Ernährung

9. April 2013

Gesundheits-Ratgeber

Weizen gehört zu den Grundnahrungsmitteln weltweit. Doch immer mehr Menschen vertragen Weizenprodukte nicht. Und auch bei Menschen, die nicht unter einer Unverträglichkeit leiden, kann der Verzehr von weizenhaltigen Erzeugnissen zu Beschwerden führen.

Symptome einer Zöliakie

Durch eine Glutenunverträglichkeit wird eine chronische Zöliakie hervorgerufen, eine Entzündung der Dünndarmschleimhaut, die unterschiedlichste Symptome hervorruft.

Einige sind aber typisch. Dazu gehören:

  • Blähungen
  • Magen-Darm Krämpfe
  • Bauchschmerzen
  • Übelkeit
  • Durchfall
  • dauerhafte Darmstörungen

Durch eine stark glutenhaltige Ernährung kann es zudem zu Übergewicht kommen. Daher ist besonders bei Adipositas eine glutenfreie bzw. weizenfreie Ernährung angeraten. Können Sie sich wenig unter dieser Art von Diät vorstellen? Hier finden Sie glutenfreie Lebensmittel in der Übersicht.

Ein weiteres Problem bei einer Zöliakie ist die Nährstoffversorgung: Nährstoffe aus der Nahrung werden kaum oder nur in geringer Weise im Körper verwertet und aufgenommen. So kann es schnell zu Mangelerscheinungen kommen.

Weizenfrei leben

Es gibt zahlreiche Alternativen, die eine weizenfreie Ernährung möglich machen. Z.B. können sie auf

  • Buchweizen,
  • Roggen,
  • Quinoa,
  • Hafer,
  • Kartoffeln,
  • Reis,
  • Mais,
  • Kastanie,
  • Hirse oder
  • Amaranth

zurückgreifen. Zum Kochen und Backen eignen sich Hirseflocken, die Sie z.B. hier bestellen können. Auch Reisflocken eignen sich wunderbar als Alternative zu Weizen.

Weizengluten kann chronische Erkrankungen verursachen

Durch die hohe Konzentration von Gluten in weizenhaltigen Lebensmitteln können auch bei gesunden Menschen Beschwerden verursacht werden. Eine weizenfreie Ernährung ist daher in jedem Fall zu empfehlen. Inzwischen wurde allerdings herausgefunden, dass ein ganz anderer Bestandteil von Weizen eine Glutenunverträglichkeit verursacht als das Gluten selbst:

Da dieser Stoff aber zwangsläufig in glutenhaltigen Lebensmitteln vorhanden ist, ist es grundsätzlich unwichtig, ob das Gluten selbst oder der Beistoff Verursacher von Beschwerden ist. Weizenhaltige Produkte müssen trotzdem gemieden werden.

Vor allem der Verdauungstrakt leidet unter glutenhaltigen Produkten. Neben Übergewicht können auch

  • Diabetes,
  • Arthritis,
  • ernsthafte Darmerkrankungen,
  • Hautkrankheiten und
  • Depressionen

entstehen. Es besteht also eine ernstzunehmende Problematik. Besonders weil viele dieser chronischen Erkrankungen ebenfalls im Zusammenhang stehen. So besteht z.B. bei Diabetikern ein erhöhtes Risiko, an einer Depression zu erkranken. Für weitere Informationen, lesen Sie hier weiter.

Eine weizenfreie Ernährung kann die Verdauung wieder ins Lot bringen und damit vor Folgeerkrankungen schützen. Und wenn der Darm und der Stoffwechsel wieder normal funktionieren, lässt sich auch Übergewicht leichter bekämpfen.

Die Zahl der Betroffenen steigt

Die Zahl der Menschen, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden, steigt seit Jahren. Vielleicht sind auch Sie betroffen. Sie sollten sich testen lassen. Und selbst, wenn bei Ihnen keine Glutenintoleranz nachgewiesen wird, sollten Sie eine weizenfreie Ernährung ausprobieren, um Übergewicht zu Leibe zu rücken. Einen Versuch ist es wert – Ihrer Gesundheit zuliebe. Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Weiterführende Informationen finden Sie hier:

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