Körperliche Fitness lindert Neuropathie-Beschwerden

14. November 2012

Rund um Diabetes

Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus sind eine häufige Ursache von sogenannten sekundären Neuropathien, und diese wiederum zählen zu den häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes. Expertenschätzungen zufolge leidet etwa jeder zweite Diabetiker nach langjährigem Krankheitsverlauf unter einer autonomen Polyneuropathie.

Dabei handelt es sich um eine Schädigung des Nervensystems, die individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann und sich vor allem in Schmerzen, Missempfindungen unterschiedlicher Art und anderen Symptomen äußert. Genauere Erläuterungen erhalten Sie unter www.apotheken-umschau.de.

Linderung der Beschwerden im Fokus

Für die Betroffenen sind neuropathische Beschwerden oft mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden. Da die stoffwechselbedingten Nervenschädigungen, die die Neuropathien auslösen, sich nicht rückgängig machen lassen, konzentriert sich die Therapie vor allem auf die Linderung der Beschwerden. Informationen zu Therapiemöglichkeiten finden Sie hier.

Therapeutisch hat aber die körperliche Fitness der Patienten ebenfalls einen hohen Stellenwert, denn häufige aktive Bewegung bewirkt eine Verbesserung des Kohlenhydratstoffwechsels und der Bewegungskoordination. Zudem wird die Durchblutung der Haut stimuliert. Falls Sie unter Neuropathie-Beschwerden leiden, ist sportliche Betätigung also durchaus empfehlenswert, um die körperliche Fitness zu erhalten oder zu erhöhen.

Geeignete Sportarten auswählen

Dabei müssen Sie nicht unbedingt zum Leistungssportler werden. Schon eine leichte sportliche Betätigung kann die körperliche Fitness spürbar verbessern, wenn sie regelmäßig ausgeübt wird. Da viele Diabetiker unter Taubheitsgefühlen und ähnlichen Empfindungsstörungen leiden, sollten allerdings keine Sportarten gewählt werden, bei denen dies zu einem erhöhten Unfall- und Verletzungsrisiko führen kann. So wird beispielsweise von der Benutzung von Laufbändern abgeraten, ebenso wie von längerem Barfußgehen oder -laufen.

Zu den explizit empfohlenen Sportarten zählen beispielsweise Radfahren, Schwimmen und Rudern. Auch im Sitzen ausgeführte Bewegungsübungen sowie kräftigende Übungen für Arme und Beine verbessern die körperliche Fitness und eignen sich gut, wobei jedoch auf die Verwendung von Gewichten verzichtet werden sollte. Wenn Sie dafür nicht unbedingt in ein Fitnessstudio oder in einen Sportverein gehen möchten, können Sie die Übungen auch jederzeit zu Hause durchführen. FaFit24.de, der Fitness-Geräte Online-Shop, bietet zahlreiche Geräte für den Hausgebrauch, die im Kampf gegen Neuropathie-Beschwerden gute Dienste leisten.

Regelmäßigkeit und Konsequenz sind wichtig

Auch wenn es unbefriedigend sein mag, dass eine echte Heilung nicht zu erwarten ist, haben Sie mit der sportlichen Betätigung zumindest ein „Instrument“ zur Hand, mit dem Sie die therapeutischen Maßnahmen Ihres Arztes wirkungsvoll unterstützen können. Dabei wird der Effekt meist umso besser sein, je regelmäßiger Sie sich bewegen, ohne Ihrem Körper allzu gewaltige Anstrengungen zuzumuten. Das mag vielleicht eine gewisse Überwindung kosten, doch die durchaus realistische Aussicht auf eine Verbesserung der Beschwerden lohnt sicher einen Versuch – ebenso wie die Chance, die eigene körperliche Fitness zu steigern. Sie können also in jedem Fall nur gewinnen!

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